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Teurer Hausbau: Diese Kosten sollten berücksichtigt werden

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Viele Menschen hegen den Traum vom eigenen Haus für die Familie. Zu den größten Schwierigkeiten, die es zu überwinden gilt, zählen dabei die Baukosten: Nicht nur die Höhe der Investition als solches wird gerne unterschätzt, vor allem die Reserven für unvorhergesehene Kosten setzen viele Bauherren zu gering an. In der Folge müssen die Finanzierungen überarbeitet werden – das zusätzlich geliehene Geld ist dann nur zu weitaus ungünstigeren Konditionen erhältlich. Weiterhin sollte noch beachtet werden, dass auch an anderen Stellen unvorhergesehene Kosten drohen können. Wie sollte man sich vorbereiten?

Grundstück kaufen: Nebenkosten beachten

Die gute Nachricht gleich zu Beginn: Baugeld ist derzeit günstig wie nie. Wer den Gedanken eines Hausbaus bereits seit einiger Zeit mit sich herumträgt, wird kaum eine günstigere Gelegenheit dazu finden können als heute. Die geringen Kreditzinsen haben aber leider auch zur Folge, dass das Haus oft größer ausfällt, als die finanziellen Möglichkeiten dies eigentlich hergeben. Wichtig ist zudem, dass möglichst alle Kosten berücksichtigt werden. In der Regel muss für das Haus auch ein Grundstück gekauft werden, nur selten ist der Bauplatz bereits vorhanden. Neben den Grundstückskosten selbst fallen aber auch noch Notarkosten und Maklergebühren an. Außerdem wird eine Grunderwerbssteuer fällig, die derzeit 0,05 Prozent des Kaufpreises entspricht. Müssen auf dem Grundstück noch Bäume gefällt werden? Sind Planier- oder gar Abrissarbeiten notwendig? Die Listen an möglichen Zusatzkosten kann ellenlang werden.

Späte Änderungen am Haus kosten Geld

Beim Haus selbst sieht die Kalkulation ähnlich aus: Auch wenn mit dem beauftragen Bauunternehmen ein Komplettpreis vereinbart wird, sind noch hohe Nebenkosten zu tragen. Dazu gehören beispielsweise die Bearbeitungskosten für den Bauantrag oder die Entlohnung des Prüfstatikers. Als Faustregel werden durchaus bis zu 20 Prozent des Gesamtpreises als Baunebenkosten angesetzt. Außerdem sollte einkalkuliert werden, dass der Bautermin eventuell nicht gehalten wird und ein späterer Einzug ansteht. Dies ist insofern von Bedeutung, weil dann gegenbenenfalls zusätzliche Mietkosten gezahlt werden müssen. Eine zu knappe Kalkulation ist vor allem bei der Inneneinrichtung der typisch: Der Mehrpreis für die hübscheren Badezimmerfliesen mag moderat erscheinen, doch in Verbindung mit neuen Möbeln und einigen Änderungen in letzter Minute summieren sich hohe Summe auf. Solche Änderungen sind durchaus nachvollziehbar, weil dich der Eindruck im fertigen Rohbau gegenüber dem zweidimensionalen Grundriss ändert. Zudem ist es bei Fließen oder Armaturen teuer, die preiswerten Modelle später auszutauschen. Viele Bauherren möchten des Preises wegen lieber keine Kompromisse eingehen und scheuen die Mehrausgaben für die bestmögliche Lösung nicht. Selbst wenn diese vielen Unwägbarkeiten einkalkuliert werden, sollte die Rechnung nicht zu knapp ausfallen. Viele Bauherrn vergessen vollkommen, dass sie auch während des Hausbaus einen normalen Alltag weiterführen müssen – und der kann ebenso mit Kostenüberraschungen verbunden sein.

Laufende Kosten sollten trotz Hausbau nicht vernachlässigt werden

Ein möglicher Defekt eines Autos tritt üblicherweise dann auf, wenn es dem Besitzer grade nicht passt. Wer zusätzliche finanzielle Lasten durch den Hausbau tragen muss, möchte sicherlich kein Geld bei der Kfz-Reparatur lassen. In solchen Fällen ist der Druck, an dieser Stelle zu sparen, besonders groß. Sparpotenzial bietet vor allem der Kauf von Ersatzteilen: Speziell Verschleißteile müssen nicht direkt beim Vertragshändler gekauft werden. Der Fahrzeughersteller bezieht diese Teile ohnehin von Zulieferern, sodass der höhere Preis keine Qualitätsvorteile verspricht. Der Versandhandel (wie hier zu sehen)kann durch seine schlanke Verwaltung hier seine Vorteile ausspielen und die Teile preiswert und bequem direkt nach Hause liefern. Das gesparte Geld kann somit wieder in das Eigenheim fließen.

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