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Ihr Stadt-Makler.de für den Raum Ratingen/Mettmann , Mülheim/Ruhr, Düsseldorf-Nord und Essen.

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Herzlich Willkommen bei ihrem Partner für Immobilien in und um Ratingen

... für Verkäufer

 

§ Wenn SIE Ihre Immobilie in oder um Ratingen, im Kreis

          Mettmann in der Nachbarschaft zur Landeshauptstadt

          Düsseldorf verkaufen oder vermieten wollen..............

                    

können Sie sich zugegeben auch alleine - um einen Käufer oder Mieter

bemühen. Meist wird allerdings monatelang kein Käufer gefunden.

(Durchschnittliche Vermittlungsdauer zur Zeit ca. 12 bis 15 Monate). Oder

es wird ein Vertrag mit dem erstbesten Käufer abgeschlossen, der nicht

immer der Beste ist. Als IVD-Makler mit guten Kontakten

zu Bausparkassen, Maklerkollegen und Banken, helfen wir Ihnen auf

der Grundlage einer vorherigen Wertschätzung unproblematisch,

für Sie den richtigen Käufer zu finden. Dabei werden dann auch

eventuelle Sonderwünsche, z. B. Übergabe, Kaufantritt,

Zahlungstermin und natürlich Vertraulichkeit berücksichtigt.

Unsere schon in Fachkreisen bekannte und gelobte "Makler-

Kundenkartei" ist eine aufwendige Verkaufshilfe - nicht nur aus

dem Grund beauftragen uns laufend Kunden, Ihre

"Wunsch-Immobilie" in Ratingen und Umgebung zu suchen:

                                 

§ Unser Service, wenn Sie Ihre Immobilie mit uns verkaufen ..........

 

    1. Unverbindliche Beratung über die Abwicklung des Verkaufes mit Markteinschätzung und Marktbeurteilung.

    2. Einschätzung des Verkehrswertes.

    3. Zusammenstellung der Unterlagen, z. B. Baupläne, Wohnflächenberechnungen, neueste Katasterpläne u. Grundbuchauszüge.

    4. Bestandsaufnahme des Verkaufsobjektes mit Anfertigen von Verkaufsfotos.

    5. Abstimmung mit den Baubehörden über die evtl. bauliche Nutzung des Grundstückes (Baulastenverzeichnis, Flächennutzungsplan, Bebauungsplan, usw.)

    6. Anfertigen eines Verkaufsexposés (Objektbeschreibung) mit Orts- und Objektbeschreibung (auch als beleihungsfähige Unterlagen für Banken und Steuerberater).

    7. Wenn Sie keine Bedenken haben, bieten wir Ihre Immobilie in mehreren Schaukästen (selbstverständlich ohne genaue Anschrift) mit schicken Farbfotos an.

    8. Allen potentiellen Kunden aus unseren "Käufer-Kundenkarteien" bieten wir Ihre Immobilie zum Kauf an.

                             

§ Der Griff in unseren Makler-Karteikasten - Kundenkartei - 

             ist   ein Begriff

 

Ganz gleich wie alt Ihre Immobilie ist, die Sie verkaufen wollen

- bestimmt gibt es jemanden, der sich gerade für Ihr Anwesen

interessiert. Oft genug wissen wir mit unserem Verkäuferteam,

wer dieser Jemand ist. Als laufend geschulte Makler und Vermittler

notieren wir jeden, der sich bei uns nach guten Immobilien erkundigt -

wir ermitteln dann auch detailliert, wie seine Wünsche und Vorstellungen,

 aber auch seine finanziellen Möglichkeiten beschaffen sind. Unsere

 fundierte "Makler-Kundenkartei" wird so zu einem aufwendig geführten

 Instrument, das uns jederzeit die Möglichkeit gibt Ihnen als Verkäufer

 möglichst bald den richtigen Interessenten nachzuweisen. Folgende

 Interessenten - Kunden - Karteien stehen Verkäufern, die uns mit dem

 Verkauf Ihrer Immobilie (unter Beachtung des Datenschutzes)

 beauftragen, zur Verfügung.

 

    • 93 Kaufinteressenten - Kartei für Eigentumswohnungen ab 3 Zimmer

    • 117 Kaufinteressenten - Kartei für Häuser, Reihenhäuser, Doppelhäuser

    • 76 Kaufinteressenten - Kartei für Bauplätze

    • 186 Mietinteressenten - Kartei für 2-5 Zimmerwohnungen und Häuser

    • 27 Mietinteressenten - Kartei für Gewerbeimmobilien - Ladenlokale, Büros und Restaurants

    • 12 Kaufinteressenten Renditeobjekte - Mehrfamilienhäuser

  •  

                           

§ Unsere Makler-Kundenkartei ist uns so teuer wie dem

          Formel1-Piloten sein Rennwagen

 

  • Wir nehmen Ihre Immobilie (bei Makler-Alleinauftrag) in unsere wirklich aufwendige regionale und überregionale Anzeigenwerbung auf:

  • an Wochenenden in der WAZ und RP

  • regelmässig in den  Ratinger Wochenblättern

  • regelmäßig bundesweit an Wochenenden in "FAZ" (Frankfurter Allgemeine Zeitung und in der FAZ-Sonntagszeitung) sowie "Die Welt und "Welt am Sonntag"

  • verschiedene Fachzeitschriften z. B. mit schicken Farbanzeigen in der BELLEVUE -

  • im Internet in den 6 größten Immobilienboersen.

  • laufend im eigenen Internet-Angebot unter www.hausmakler-ratingen.de oder www.haus-for-you.de oder www.vermietprofi-ratingen.de

  • Beratung / Anbieten Ihrer Immobilie an neue Kaufinteressenten, die uns regelmäßig in unserem "Immobilien-Büro" aufsuchen.

  • Besichtigungen Ihrer Immobilie werden von uns (mit Ihnen) vorbereitet und durchgeführt.

  • Sie werden in regelmäßigen Abständen über das Ergebnis unserer Verkaufsbemühungen und über die Entwicklung des Immobilienmarktes unterrichtet. 

  •  

                   

§ Was passiert, wenn ein Kaufinteressent zusagt ?

  1. Wir fertigen einen Vorvertrag mit einer verbindlichen Kaufzusage an.

  2. Wir erarbeiten mit einem Notar einen Kaufvertragsentwurf, den Verkäufer und Käufer vor der Beurkundung erhalten.

  3. Wir prüfen die Bonität - Zahlungsfähigkeit des Käufers.

  4. Wir bereiten den Beurkundungstermin beim Notar vor.

  5. Wir helfen einem Käufer auf Wunsch bei der evtl. Finanzierung des Kaufpreises und dabei empfehlen wir natürlich nach Möglichkeit unseren bewährten Bau-Kredit-Finanzierung

  6. Unsere Immobilienkunden erhalten übrigens außergewöhnlich gute Finanzierungsbedingungen, wenn der Kaufpreis ganz oder teilweise über "unsere" Partner finanziert wird.

  7. Wir unterstützen einen Käufer bei Anträgen an Behörden (z.B. Bauantrag, Nutzungsänderungen usw.)

  8. Wir sorgen für die Umschreibung der Gebäudeversicherung.

  9. Wir begleiten einvernehmlich mit dem Notar die Abwicklung des Kaufvertrages.

  10. Wir beraten Verkäufer und Käufer in Zukunft bevorzugt in allen Immobilienfragen.

 

Wir helfen Ihnen mit all unserer Erfahrung, Fehler zu vermeiden und damit

Ärger und Kosten zu sparen. Bei normaler Abwicklung des Verkaufes

entstehen Ihnen als Verkäufer nur die in NRW üblichen Verkaufsgebühren

von 3,57 % vom Kaufpreis. Unsere fachlich qualifizierten Mitarbeiter

Frau Angelika Hobler-Beier, Frau Gertrud Hümbs, sowie Herr H.-Jürgen

Korbmacher beraten Sie gerne zu einem von Ihnen gewünschten Termin,

in einem persönlichen und selbstverständlich vertraulichen und

unverbindlichen Gespräch alle Dinge anzusprechen, die sich aus Ihrer

persönlichen Situation ergeben könnten - und Sie brauchen bei uns keine

komplizierten Verträge zu unterschreiben. Rufen Sie doch einfach an unter

02102-9918-14 od. -15!Oder hier nehmen Sie direkt online mit uns Kontakt

auf.

 

                  

§ Leitfaden für private Immobilienverkäufer

 

Warum dieser Leitfaden?

Dieser "Leitfaden für private Immobilienverkäufer" basiert auf meiner mehr

als 20 jährigen Erfahrung bei der Vermittlung von Immobilien als

Sales-Manager bei einem Bauträger (Bast-bau) und Vertriebsleiter einer

Bausparkasse und selbständiger Immobilienmakler. Der Verkauf und der

Kauf einer Immobilie sind meist Vorgänge von beachtlicher wirtschaftlicher

Tragweite sowohl für den Verkäufer als auch für den Käufer. Mit den

nachfolgenden Ausführungen möchte ich Anregungen geben und Ihnen

die erfolgreiche Vorgehensweise beim Verkauf einer Immobilie darlegen.

§ Die wirtschaftliche Tragweite des Immobilienverkaufs.

Privatpersonen verfügen durch den Ankauf oder Verkauf von Immobilien in

der Regel über einen sehr wesentlichen Teil ihres Vermögens. Dieses

Vermögen spiegelt häufig eine Lebensleistung oder gar die Leistung von

zwei oder mehr Generationen wieder. Die Immobilie ist für den Verkäufer

meist mehr als nur ein "unbewegliches Objekt", sie ist vielmehr ein

Gegenstand der Identifikation und häufig über Jahrzehnte der

Lebensmittelpunkt gewesen.

Wenn sich ein Eigentümer entscheidet, seine Liegenschaft zu verkaufen,

dann spielen dabei wirtschaftliche, aber immer auch emotionale

Überlegungen eine wichtige Rolle. Diese in Einklang zu bringen, ist sehr

schwierig. Kauf und Finanzierung einer Immobilie bedeutet oftmals, dass

der Erwerber seine wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für die nächsten

Jahrzehnte neu bestimmt und somit eine weitreichende Entscheidung trifft.

 

Es ist leicht vorstellbar, dass in einer für die Verkäufer- und Käuferseite

schwierigen Situation die sachliche Unterstützung von der Kaufpreisfindung

bis hin zum Notarvertrag durch ein qualifiziertes Maklerunternehmen von

großer Hilfe sein kann.

 

                          

§ Fachkundiger Rat - warum und wann?

Aus meiner Erfahrung ist fachkundiger Rat am besten schon bei den ersten

Überlegungen einzuholen, ob eine Immobilie verkauft werden soll oder

nicht.

Denn das ist am wichtigsten: So früh wie möglich die richtige

Verkaufsstrategie entwickeln!

 

Wie und in welcher Reihenfolge macht man seine Verkaufsbereitschaft

öffentlich?

Schon in dieser frühen Phase der Verkaufsplanung werden häufig

schwerwiegende Fehler gemacht, die später irreparabel sind.

Warum das so ist, lässt sich an folgenden Beispielen verdeutlichen: So

musste ich Eigentümern vom Verkauf an einen Kaufinteressenten abraten,

bei dem die notwendigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen nicht

gegeben waren. Für den Verkäufer, aber auch für den Kaufinteressenten,

wären unkalkulierbare Risiken entstanden. Dem Eigentümer eines

Mehrfamilienhauses habe ich empfohlen, mit dem Verkauf bis zum Ablauf

von unattraktiven Mietverträgen zu warten sowie die 10-jährige steuerliche

Spekulationsfrist zu beachten.

 

Aus meiner Marktkenntnis heraus wusste ich, dass dieses Mehrfamilienhaus

ein beachtliches Ertragssteigerungspotential auswies. Mit

Verkaufsbemühungen bei den noch bestehenden unattraktiven

Mietverträgen hätte der Eigentümer Spekulanten auf den Plan gerufen und

wahrscheinlich ein schlechtes Ergebnis erzielt.

Weitere Anregungen, die zum Erfolg geführt oder das Verkaufsergebnis

 günstig beeinflusst haben, konnte ich in zahlreichen Einzelfällen geben:

Eine zum Verkauf anstehende Wohnung nicht neu zu vermieten. Die

Teilung eines Zweifamilienhauses in zwei getrennte Einheiten. Den Verkauf

eines Landhauses wegen der passenden Jahreszeit vorzuziehen.

Renovierungsarbeiten an einem Mehrfamilienhaus vor dem Verkauf

vorzunehmen.

 

                          

§ Gefahren des Eigenverkaufs

trotz der beachtlichen Risiken, an den falschen Käufer zu geraten und nicht

das optimale Ergebnis zu erreichen, ist doch bemerkenswert, wie viele

Immobilieneigentümer sich zutrauen, ihr Objekt selber zu verkaufen. Sie

tun dies meist ohne die immobilienspezifischen Fachkenntnisse, ohne

hinreichende aktuelle Marktübersicht und ohne ausreichende Erfahrung in

der für beide Vertragsparteien eindeutigen Formulierung von

Sachverhalten. Nicht zuletzt hier wittern unseriöse Käufer ihre Chancen,

um später im Rechtsstreit Kaufpreisminderungen durchzusetzen.

 

Ebenso verwunderlich ist, dass sich gerade Privatpersonen in solchen

Situationen häufig Rat von Bekannten, Arbeitskollegen oder anderen

holen, die hier genauso wenig Erfahrung wie sie beisteuern und lediglich

als Qualifikation vorweisen können, vielleicht selber einmal vor Jahren eine

Immobilie ge- oder verkauft zu haben. Damit werden den Freunden und

Bekannten schwerwiegende Beurteilungen oder gar Entscheidungen

abverlangt. Dies kann nicht nur die persönlichen Beziehungen belasten,

entscheidend ist die Frage, ob Freunde und Bekannte zu einer objektiven,

distanziert-sachlichen Beurteilung in der Lage sind.

Denn das ist klar: Dem Verkäufer müssen auch hin und wieder

unangenehme Wahrheiten mitgeteilt werden. Dies insbesondere dann,

wenn die Vorstellung vom Verkaufserlös unrealistisch hoch ist. Hier

rechtzeitig mit den richtigen Argumenten und der angemessenen

Darstellung der Sachverhalte zu einer realistischen Preisvorstellung zu

finden, ist für die Erzielung eines optimalen Ergebnisses von großer

Wichtigkeit.

Auch wenn der gute Rat von Freiberuflern kommt oder aus Berufsgruppen

und Institutionen, die generell eine hohe gesellschaftliche Anerkennung

finden, aber nur peripher oder gar nicht mit Immobilien zu tun haben, ist

große Vorsicht geboten. Der gute Wille reicht hier allein nicht aus und kann

vor allem die differenzierte Bewertungspraxis und genaue Marktkenntnis

nicht ersetzen.

Interessanterweise sind gerade Angehörige von Berufsgruppen, denen man

im allgemeinen unterstellt, dass sie der Hilfe von Maklern zurückgreifen.

Beispielhaft genannt sei hier ein Wirtschaftsprüfer, für den ich eine große

Wohnung vermittelt habe sowie ein Notar, für den ich mehrmals erfolgreich

tätig sein konnte.

 

§ Der Kaufvertrag - worauf Sie besonders achten sollten

Wussten Sie, dass oftmals Kleinigkeiten der Vertragsformulierung dazu

führen können, dass ein wirtschaftlich anderes als das erwünschte Ergebnis

 erzielt wird?

Oft finden sich in Kaufverträgen Passagen, die sich für eine der

Vertragsparteien als Fallstricke erweisen, was im nachhinein sehr teuer

 werden kann.

Für einen Immobilienverkäufer ist "das" angestrebte Ergebnis der

Abschluss eines Kaufvertrages. Erstaunlicherweise wird oftmals die

Absicherung des eigentlichen Ziels, nämlich die Kaufpreiszahlung, sträflich

vernachlässigt.

So ist nicht jeder Käufer, der einen Vertrag unterschreibt, auch tatsächlich

in der Lage, den Kaufpreis zu zahlen. Das muss nicht unbedingt in der

Person des Käufers begründet sein, sondern kann seine Ursache in

Grundbucheintragung des Verkaufsobjektes haben, z. B. wenn ein

Bergschadenverzicht vermerkt ist, was einer Finanzierung entgegensteht.

 

Deshalb ist es beruhigend, wenn vor Abschluss von Verträgen eine

sorgfältige Durchsicht der vertraglichen Bestimmungen erfolgt ist.

 

Sollte ein Kaufvertrag nicht zur Abwicklung kommen, ist es besonders

wichtig, dass eine Rückabwicklung nicht durch die übliche

Auflassungsvormerkung für längere Zeit blockiert wird. Für den Verkäufer

ist es unerlässlich, dass der Kaufvertrag mit seinen zahlreichen Aussagen

und Regelungen sachgerecht formuliert ist, ansonsten birgt er erhebliche

Gefahren und wirtschaftliche Risiken.

Selbstverständlich ist es begrüßenswert, wenn ein Verkauf schnell und

reibungslos erfolgen kann. Eine zu eilige Abwicklung jedoch - insbesondere

wenn diese von Käuferseite forciert wird - sollte zur Vorsicht mahnen.

 

Bestehen Sie als Verkäufer auf jeden Fall darauf, dass Sie zumindest einige

Tage vor der Beurkundung einen kompletten Entwurf des Kaufvertrages

erhalten. Unterschreiben Sie keinen Kaufvertrag, der Ihnen - wenn auch

nur in einigen Passagen - unklar ist. Im Beurkundungstermin bleibt oft

nicht die Zeit für ausführliche Erläuterungen. Ein umsichtiger Makler wird

gerne bereit sein, mit Ihnen in Ruhe den Vertragsentwurf durchzusprechen.

Die Prüfung durch einen Juristen sollten Sie ebenfalls in Erwägung

ziehen.

 

                   

§ Mängel am Objekt?

Bisweilen verharmlosen oder verschweigen Verkäufer Mängel an ihrem

 Objekt, um den Abschluss eines Kaufvertrages nicht zu gefährden.

Wir empfehlen, diese Mängel zu benennen und sogar in den Kaufvertrag

aufzunehmen. So können langwierige und kostenaufwendige Rechtsstreite

vermieden werden. Anderenfalls kommen diese erst nach Abschluss der

gesamten Angelegenheit auf Sie zu, wenn Sie die erhaltenen Geldmittel

möglicherweise bereits anders disponiert haben.

Einem Kaufinteressenten mache ich - wenn ich spüre, dass dies erforderlich

ist - deutlich, dass eine Immobilie nicht in allen Details seinen Wünschen

entsprechen kann. Ein wirklich kaufwilliger Gesprächspartner akzeptiert

dies auch. Wird Nachteiliges aber erst nach Abschluss eines Kaufvertrages

bekannt, fühlt er sich hintergangen und strebt jede nur denkbare

Möglichkeit an, den Kaufpreis zu mindern.

                      

 

§ Das Preisgespräch

Es ist verständlich, dass Eigentümer ihre persönliche Preisvorstellung

durchsetzen möchten. Flexibilität ist in den Preisverhandlungen aber

unabdingbar.

So musste ich leider erleben, dass ein Kaufvertrag nicht zustande kam,

weil ein Verkäufer wegen eines - im Vergleich zum Gesamtwert der

Immobilie - überschaubaren Betrages nicht verhandlungsbereit war.

 

Dies ereignete sich bei dem Verkauf eines freistehenden, älteren

Einfamilienhauses, das für 410.000 EURO angeboten wurde.

Nach umfangreichen Verkaufsbemühungen fand sich ein ernsthafter

Interessent, der zu einer zweiten Besichtigung einen befreundeten

Architekten hinzuzog. Hiernach gab er seine Kaufpreisvorstellung mit

360.000 EURO an, erhöhte sein Gebot schließlich auf 380.000 EURO.

Die Verkäuferseite bestand aber unbedingt darauf, dass 410.000 EURO

 nicht unterschritten wurden.

Hierdurch ist eine Einigung nicht zustande gekommen. Der Verkauf erfolgte

dann nach vielen Monaten zu einem deutlich schlechteren Ergebnis.

§ Was  kostet es, auf ein besseres Ergebnis zu warten?

Auch wenn nach  einigem Abwarten tatsächlich ein anscheinend besseres

Ergebnis erzielt wird, dürfen wirtschaftliche Aspekte nicht unberücksichtigt

bleiben: So ist  z. B. bei einem Reihenhaus, das mit einem Darlehn von

150.000 E belastet ist, der Zinsaufwand bereits mit jährlich ca. 9.000 EURO

zu kalkulieren.

Mit einem halben Jahr Abwarten auf den vermeintlich höheren

Verkaufspreis, gehen gleichzeitig ca. 4.500 EURO für den Zinsaufwand

 verloren, dem häufig keine Einnahmen gegenüberstehen.

 

                        

§ Kann der Erwerber finanzieren?

Scheuen Sie sich nicht, Interessenten, die eine deutliche Kaufabsicht für

Ihr Objekt zeigen, danach zu fragen, ob und wie sie den Kaufpreis

finanzieren wollen. Eine nebulöse, arrogant vorgetragene Erklärung sollte

Sie zur Vorsicht mahnen! Wer wirklich ernsthaft am Kauf einer Immobilie

interessiert ist, hat diesen Punkt gewissenhaft geklärt, bevor er zu

Besichtigungsterminen geht und wird Ihnen sicherlich gerne über die

Kaufpreisfinanzierung Auskunft geben.

Sollten begründete Zweifel bestehen, dass der Kaufinteressent seriös

finanzieren kann, ist es besser abzuwarten, bis dieser eine Klärung

herbeigeführt hat und Ihnen die Finanzierungszusage einer Bank vorlegen

kann.

 

 

                     

§ Wie machen Sie Ihre Immobilie "richtig" öffentlich?

Doch lange, bevor Unterzeichnung des Kaufvertrages ansteht, müssen

Kaufinteressenten gefunden werden.

Eine Verkaufsanzeige aufzugeben, scheint problemlos. Eine Immobilie

professionell in der richtigen Zeitung zum passenden Zeitpunkt zu

inserieren, erfordert einige Sachkenntnis sowie schnelles und zielgerechtes

disponieren der Anzeigen.

Zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung einer Anzeige sollten bereits alle

Objektunterlagen vorliegen, damit ein Interessent sofort angemessen

informiert werden kann und nicht den Unterlagen und Auskünften

hinterherlaufen muss. Dies müssen Sie beachten und außerdem dafür

sorgen, dass Sie über längere Zeit persönlich erreichbar sind. Können Sie

das aber immer gewährleisten?

 

                               

§ Die richtige Zielgruppe ansprechen

Eine der wesentlichen Stärken des erfolgreichen Maklers ist das Erkennen

der richtigen Nutzer- und Zielgruppe für eine Immobilie. Dies gilt für

sämtliche Arten von Liegenschaften.

So macht es einen Unterschied, ob eine 100 m² große Eigentumswohnung

zwei, drei oder viereinhalb Zimmer hat. Für eine vierköpfige Familie ist eine

Viereinhalbzimmerwohnung nahezu zwingend. Ein Single oder ein

kinderloses Ehepaar ziehen eine großzügige Raumfolge mit zweieinhalb

Zimmern vor und akzeptieren meist keine kleineren Räume.

 

Da bei vielen Wohnungen eine Grundrissänderung nicht möglich oder mit

einem unverhältnismäßig hohem Aufwand verbunden ist, empfiehlt es sich,

solche Überlegungen rechtzeitig zu berücksichtigen und nur solche

Personengruppen anzusprechen, die am ehesten Interesse an den

gegebenen Raumfolgen haben.

 

Ähnliches gilt im übrigen auch bei großen Anlageobjekten. Es macht schon

einen wesentlichen Unterschied, ob es sich z. B. um ein Mehrfamilienhaus

mit vielen kleinen oder mit einigen größeren Wohnungen handelt. Einsichtig

ist ebenfalls, dass ein klassisches Wohn- und Geschäftshaus eine andere

Zielgruppe anspricht als ein reines Bürohaus.

Der Makler als erfahrener Marktteilnehmer registriert sehr genau die

Charakteristika einer Immobilie und weiß aufgrund seiner Kenntnisse und

Erfahrungen, wo er einen Käufer findet. Eine durch mich in einer

westdeutschen Großstadt vermittelte Immobilie mit über 30 luxuriösen

Wohnungen und einen Kaufpreis von ca. E 4 Mio. kam nur für einen kleinen

Kreis von Investoren in Frage. Da der Verkauf aus dem Besitz der

Pensionskasse eines bekannten internationalen Unternehmens sehr diskret

erfolgen musste, war das zielgerichtete Anbieten, beschränkt auf wenige

tatsächliche Kaufinteressenten, zwingend erforderlich.

Was sich hier bei einer Großimmobilie so selbstverständlich anhört, gilt -

in kleinerem Maßstab - ebenso für die private Wohnimmobilie.

 

                                 

§ Das Verkaufsgespräch

Es erscheint denkbar einfach, einem Interessenten, der auf eine

Verkaufsanzeige reagiert hat, die eigene Wohnung oder das eigene Haus

zu zeigen und zu erläutern. Der eigentliche Verkauf beginnt aber erst nach

einer Besichtigung und setzt voraus, dass Gespräche und Verhandlungen

sach- und zielgerecht geführt werden.

Wer damit wenig Übung hat, sieht gutgläubig in jedem

Besichtigungswilligen einen Kaufinteressenten und wird zahllose

Besichtigungen seines Objektes gestatten. Ohne es zu merken, wird man

so schnell ein Opfer von professionellen "Interessenten", deren Hobby es

ist, sich in ihrer Freizeit Immobilien anzuschauen und Kaufinteresse aus

den unterschiedlichsten Motiven vorzuspielen. Ein erfahrener Makler wird

jedoch schnell derartige Scheininteressenten durchschauen.

Nicht jeder Verkäufer ist sich darüber im klaren, wie wichtig es ist, dass

ich als Immobilienmakler in der Lage bin, für Kaufinteressenten detaillierte

Finanzierungspläne aufzustellen. Oftmals haben Kaufinteressenten erst

hierdurch die Grundlage, eine positive Entscheidung treffen zu können.

 

                   

§ Wie verhält sich der Eigentümer bei einer Besichtigung?

Es ist eine bekannte Tatsache, dass das Lob eines Dritten - das gilt auch

bei Immobilien - positiv aufgenommen wird. Eigenlob oder das Lob über

eigene Dinge hinterlässt hingegen einen negativen Eindruck. Daher

empfehle ich Eigentümern, sich bei Besichtigungen möglichst passiv zu

verhalten und nicht zu versuchen, ihre Wohnung oder ihr Haus

 "schönzureden".

 

               

§ Warum scheitern Verhandlungen zwischen Privatpersonen?

Verhandlungen unter Privatpersonen erstrecken sich häufig über einen sehr

langen Zeitraum, ohne dass letztendlich ein Kaufvertrag zustande kommt.

Die Angelegenheit verwässert einfach mit der Zeit, weil keiner der

Beteiligten den Ansatz sieht, eine wirklich klare Entscheidung zu verlangen.

 Besonders schlimm ist, wenn ein privater Verkäufer einen Interessenten

als sehr ernsthaft eingestuft hat, damit aber falsch liegt und so andere,

vielleicht bessere Verkaufschancen unwiderruflich verloren sind.

 

Vermeiden Sie unbedingt, auf noch so vage Kaufzusagen hin wirtschaftliche

Verpflichtungen einzugehen, die nicht erfüllt werden können, wenn kein

Kaufvertrag zustande kommt.

 

§ Warum einen Makler einschalten?

Die Einschaltung eines Maklers bringt neben der größeren Sicherheit beim

Finden des Käufers und bei der sachlichen Abwicklung eine Reihe von

Vorteilen, weil er den Markt kennt, weil er die Überlegungen der anderen

Marktseite kennt, weil er die Gepflogenheiten des Eigentumswechsels

kennt, weil er einem Gespräch die Schärfe nehmen kann, weil er das

Vertrauen beider Marktseiten hat und daher auch Dinge aussprechen kann,

die der Noch-Nicht-Partner gegenüber dem anderen nicht sagen kann oder

will, ohne das Verhandlungsklima zu stören. Diesen Fakten kommt eine

besonders große Bedeutung zu, weil viele Vereinbarungen erst dadurch

getroffen werden, dass eine echte Vermittlung zwischen zwei Parteien

durch einen unabhängigen Dritten, nämlich den Makler, erfolgt.

Denn die Einigung über einen Kauf erfordert in der Regel Kompromisse.

Verkäufer und Käufer müssen diese eingehen, und niemand darf sich dabei

übervorteilt fühlen.

 

                    

§ Wie wählen Sie einen Makler aus?

Bei Ihren Überlegungen, ein Maklerunternehmen einzuschalten, sollte die

wichtigste Frage sein, ob sich dieses regelmäßig mit seinen geschäftlichen

Aktivitäten in dem für Sei wichtigen Bereich bewegt. Dabei sollten Sie

darauf achten, ein Unternehmen zu wählen, das ständig am Markt präsent

ist. Grundlage für ein optimales Ergebnis beim Verkauf Ihres Eigentums ist

die absolute Marktkenntnis aus langjährigem und aktuellem Handeln des

von Ihnen eingeschalteten Maklers.

Ein großer Teil der generellen Angaben und Marktberichte zu angeblich

erzielten oder möglichen Immobilienkaufpreisen ist sehr kritisch zu sehen.

 Diese Angaben sind oftmals in Firmenzentralen von Marketingabteilungen

zusammengestellt worden, denen eine echte Marktübersicht fehlt.

 

Auch für Immobilien gilt: Hüten Sie sich vor Ratgebern, die Ihnen

überschwängliche Versprechungen machen und Ergebnisse in Aussicht

stellen, die Ihre Erwartungen vielleicht sogar übertreffen.

"Phantastische Verkaufserlebnisse", die als Vergleichswert zu einer

Immobilie genannt werden, halten oftmals im nachhinein keiner

Überprüfung stand. Sie dienen lediglich dazu, den Auftrag zum Verkauf

eines Objektes zu erhalten.

Ein solides Vermittlungsunternehmen hingegen wird vom ersten Kontakt

an nur seriöse Aussagen treffen, die nachprüfbar sind. Achten Sie deshalb

darauf, dass Sie sich nicht durch irreale Versprechungen zu einer

Auftragserteilung verleiten lassen.

§ Bessere Marktkenntnis - der regional tätige Makler

Sie sollten wissen, dass in vielen Städten gerade die regional tätigen

Maklerfirmen aufgrund ihrer erfahrenen, ortsansässigen und damit auch

ortskundigen Mitarbeiter über besondere Kompetenz verfügen und daher

von vielen Auftraggebern besonders geschätzt werden.

Eher skeptisch sind jedoch die Freizeitmakler bzw. -maklerinnen zu sehen,

die meistenteils daran zu erkennen sind, dass auch während üblicher

Bürozeiten kein Sekretariat zur Verfügung steht. Machen Sie sich die Mühe,

vor einer Beauftragung "Ihres" Maklers dessen Büro einmal anzusehen.

 

 

                             

§ Nutzen Sie das Image Ihres Maklers

Das Image eines Maklerunternehmens ist ein wichtiges Kriterium beim

Kauf oder Verkauf einer Immobilie. So ist dringend davon abzuraten, ein

Unternehmen, das sich vornehmlich mit der Vermietung von kleinen

Wohnungen beschäftigt, mit dem Verkauf einer hochwertigen Immobilie

zu beauftragen.

Die professionelle Einstellung und das entsprechende Auftreten eines

Maklerunternehmens und seiner Mitarbeiter sind wichtige Voraussetzungen

für den gewünschten Erfolg. Hierzu gehört auch das äußere

Erscheinungsbild.

§ Wie verbessern sich die Verkaufschancen?

Der Verkauf wird um so eher erfolgen, wenn rechtzeitig die

Nutzungsmöglichkeiten einer Immobilie erkannt und umgesetzt werden.

So war z. B. der Verkauf einer über 200 m² großen Luxus-Maisonette-

Wohnung erst möglich, nachdem diese in zwei Eigentumswohnungen geteilt

worden war.

Ein Mehrfamilienhaus mit einer 500 m² großen Halle hat einen besseren

Kaufpreis erzielt, weil sich zwei Käufer fanden, nämlich ein Anleger für das

Mehrfamilienhaus und ein Sammler von Oldtimern für die Halle. Für beide

Käufer wäre der Erwerb des gesamten Objektes nicht in Frage

gekommen.

 

                        

§ Kontakte mit Kaufinteressenten

Wenn eine private Anzeige geschaltet wird und sich daraufhin Interessenten

schriftlich oder telefonisch bei dem Verkäufer melden, dann geht es

zunächst um Terminvereinbarungen für eine Besichtigung des Hauses oder

der Wohnung. Nicht immer handelt es sich dabei um ernsthafte

Kaufinteressenten. Und können Sie wirklich immer wissen, wer da

tatsächlich in Ihr Haus kommt?  Aus der näheren und etwas weiteren

Nachbarschaft wird gerne Interesse vorgespielt, z. B. weil der Betreffende

sich auch mit Verkaufsabsichten trägt und erkunden möchte, was denn in

der näheren Umgebung sonst noch so am Markt ist. Solche Kontakte sind

nicht nur zeitraubend, sondern auch auf die Dauer sehr ärgerlich.

 

Seit vielen Jahren hat sich bewährt, dass ich mich mit Kaufinteressenten zu

einem Besichtigungstermin nicht vor der Haustür des verkaufenden

Objektes treffe, sondern zunächst in meinem Büro. Dies gibt mir nicht nur

Gelegenheit, das Objekt zu beschreiben und vorzustellen, ich kann dabei

auch den Interessenten besser kennen lernen. Es kommt vor, dass es dann

anschließend gar keinen Sinn mehr hat, eine Besichtigung durchzuführen.

Für den Verkäufer aber bedeutet dies, dass wirklich nur ernsthafte

Kaufinteressenten sein Haus oder seine Wohnung besichtigen.

 

§ Maklerleistung und -honorierung anhand von Praxisbeispielen

Für den gewissenhaften Makler ist die Herbeiführung eines Kaufvertrages

mit erheblichem Aufwand verbunden. Dieser riecht von den ersten

Gesprächen mit der Verkäuferseite, der Beschaffung aussagefähiger

Unterlagen, der Ermittlung des Marktwertes, der Erstellung eines

 angemessenen Verkaufsexposés bis hin zur Werbung.

Die Vorgespräche mit Interessenten nehmen breiten Raum ein, schließlich

müssen Besichtigungen durchgeführt werden. Verkäufer und Käufer

erhalten Verhandlungsunterstützung, der Kaufvertrag wird vor allem

hinsichtlich der tatsächlichen Angaben und den sich hieraus ergebenen

Konsequenzen geprüft und besprochen. Nicht zuletzt ist der Makler bei der

notariellen Beurkundung anwesend.

Diese Leistungen können naturgemäß nur auf Basis eines gesicherten

Auftragsverhältnisses erbracht werden.

Selbstverständlich können Sie von einem Vermittler nur dann den vollen

Einsatz wenn Sie durch eine solide Beauftragung sicherstellen, dass der von

ihm betriebene Aufwand nicht vergebens ist. Hierzu gehört auch die

Akzeptanz einer Verkäuferprovision.

Dieses wird von vielen Verkäufern, die einen halbherzigen Auftrag mit

einigen Wenn und Aber erteilen möchten, nicht berücksichtigt. Sie wundern

sich dann, wenn ihr Verkaufsauftrag nicht mit dem gebotenen Nachdruck

bearbeitet wird und sich der gewünschte Erfolg nicht einstellt.

 

Letztendlich stärken Sie die Verhandlungsposition Ihres Maklers durch eine

eindeutige Beauftragung ganz erheblich - und das kommt Ihren eigenen

 Interessen zugute.´

Einer älteren Dame - die ihr Villenanwesen verkauft hat - gefiel besonders

gut, dass ich das notwendige Durchsetzungsvermögen aufbrachte, ihre

Interessen in den Verkaufsverhandlungen zu wahren - ohne Rücksicht auf

eine schnell zu verdienende Provision.

§ Den Versuch, den Makler zu umgehen

Wenn Kaufinteressenten über einen Makler vorgestellt werden, kommt es

vor, dass sich diese nach einer ersten Besichtigung zwecks eines zweiten

Termins direkt an die Verkäuferseite wenden. Hiergegen ist nichts

einzuwenden, wenngleich ich es auch schon erlebt habe, dass bei einer

solchen Gelegenheit eine Verkäuferin schlicht überrumpelt wurde, was für

sie zu einem schlechteren Kaufpreis geführt hat.

 

Wenn ein Kaufinteressent bei dieser Gelegenheit die Idee einbringt, doch

den Makler zu umgehen, wird er sicherlich auch keine Hemmungen haben,

seine Kaufvertragspartner zu übervorteilen. Wichtig ist der Makler auch als

anwesender Dritter, der Verhandlungen und Absprachen dokumentieren

kann.

§ Mehr Makler - weniger Erfolg

Ein verbreiteter Irrglaube ist, den Verkauf zu beschleunigen, indem

mehrere Maklerunternehmen (die teilweise nicht von ihren

gleichgerichteten Bemühungen wissen) in den Verkauf einer Immobilie

eingeschaltet werden.

Auch hier gilt: Das Einschalten mehrerer Makler mindert die Erfolgschancen

für das einzelne Unternehmen und wird deshalb dazu führen, dass ein

Verkaufsauftrag nicht mit dem umfangreichen Aufwand und notwendigen

Engagement bearbeitet wird.

Erfahrungsgemäß ist jedoch die Außenwirkung noch negativer. Eine von

verschiedenen Seiten zur gleichen Zeit angebotene Immobilie verliert

hierdurch schnell an Attraktivität.

Weitere Probleme kommen hinzu: Einer meiner Auftraggeber hat kürzlich

E 15.000 verloren, nur weil ein Maklerunternehmen, das ohne mein Wissen

parallel tätig war, seine Eigentumswohnung billiger anbot.

Das ist meinem Interessenten zwei Tage vor Abschluss des Kaufvertrages

bekannt geworden. Ein vernünftiges Gespräch hinsichtlich des Kaufpreises

war dann nicht mehr möglich.

§ Welche Kontakte hat der erfolgreiche Makler?

Kleinigkeiten kommt bei Verkaufsbemühungen oftmals eine große

 Bedeutung zu.

Ein vermittlungserfahrener Makler begründet seinen dauerhaften Erfolg,

indem er viele, anscheinend unwesentliche Dinge berücksichtigt, wozu der

Ungeübte nicht in der Lage ist. Nicht zu unterschätzen ist, dass ein guter

Makler bei den Bemühungen für ein neues Verkaufsobjekt nicht ganz von

vorne anfangen muss, sondern aus dem täglichen Handeln in Kontakt mit

vielen Interessenten steht, deren Wünsche er kennt.

 

Seien Sie skeptisch, wenn man Ihnen glauben machen möchte, gerade für

Ihre Wohnung oder Ihr Haus gebe es in einer Kartei zahlreiche Käufer.

Entscheidend ist der gewachsene und gepflegte Kontakt zu Interessenten.

Insgesamt kommt es nicht auf Masse, sondern auf Klasse an.

 

Es ist schon vorgekommen, dass ich eine Immobilie mit einem Telefonanruf

vermittelt habe. Dieser schnelle Erfolg war nur möglich, weil ich mit dem

Käufer schon mehrere Besichtigungen durchgeführt hatte. Ich wusste

deshalb genau, dass dieses Objekt weitgehend seine Wünsche erfüllt.

Dauerhafter Erfolg ist eben kein Zufall, sondern das Ergebnis

kontinuierlicher, gewissenhafter Arbeit.

§ Ein seriöser Makler muss auch "nein" sagen können.

Im nachhinein sind mir einige Verkäufer dankbar, dass ich vom Abschluss

 eines Kaufvertrages abgeraten und empfohlen habe, andere Wege zu

gehen. Hierzu war ich in einem Fall veranlasst, weil vom Verkäufer

Zusicherungen verlangt wurden, die nicht gegeben werden konnten und

vermutlich zu einem Rechtsstreit geführt hätten.

In einem anderen Fall hat die Aussage eines Kaufinteressenten - der ein

Villenanwesen erwerben wollte - nach Bezug sofort den Kaufpreis zu

begleichen, meiner Überprüfung nicht standgehalten.

 

 

                      

§ Wie kommt der Kaufpreis einer Immobilie zustande?

Der Kaufpreis einer Immobilie wird ausschließlich durch das aktuelle

Marktgeschehen mit Angebot und Nachfrage bestimmt.

 

Dies scheint so einfach nachvollziehbar, ist aber häufig sehr schwierig

umzusetzen, denn es bedeutet, dass ein Interessenausgleich zwischen

Angebot und Nachfrage hergestellt werden muss. Weder Gutachter noch

Makler können an diesem Spiel der Marktkräfte etwas ändern.

 

Gewarnt sein vor Maklern, die einen überhöhten Kaufpreis in Aussicht

stellen, um erst einmal einen Vermittlungsauftrag zu erhalten. Für den

Auftraggeber stellt sich im ersten Moment zwar ein Glücksgefühl ein.

 

Dieses weicht aber im Laufe von Wochen und Monaten der schmerzlichen

Erkenntnis, dass auf diese Weise der Verkauf nicht erfolgen kann.

Üblicherweise versuchen solche Vermittler, in einer Art Salamitaktik mit der

Zeit auf einen marktgerechten Verkaufspreis zu kommen. So wird nur das

unprofessionelle Verhalten eines privaten Verkäufers nachgeahmt mit der

Absicht den Eindruck zu erwecken, genau das zu tun, was der Verkäufer

erwartet. Da ist es besser, Sie vertrauen dem seriösen Makler, der mit

Ihnen ausführlich - und vielleicht auch kontrovers - über den erzielten

 Kaufpreis spricht.

Verkäufer versuchen zuweilen vergeblich, zumindest den Kaufpreis zu

erzielen, den sie einmal selber für eine Immobilie bezahlt haben. Bisweilen

stellt sich dann heraus, dass dieser zu hoch war und nicht mehr realisierbar

ist.

In solchen Fällen empfiehlt es sich zu berücksichtigen, dass ein Ende mit

Schrecken besser ist als ein Schrecken ohne Ende. Das kann bei

Mehrfamilienhäusern zum Beispiel bedeuten, dass es besser ist, ein Objekt

mit einem einmaligen Verlust abzugeben, als jahrelang im großen Umfang

"zuzuzahlen".

Zwar sehen Verkäufer ein, dass der realistische Kaufpreis in einer

bestimmten Höhe, z.B. bei EU 500.000,- liegt, sie sind aber anderweitige

Verpflichtungen eingegangen, für die ein Betrag von EU 550.000,- benötigt

wird. Die sich heraus ergebene Diskussion ist von vornherein zum Scheitern

verurteilt, weil potentielle Erwerber den Wert der Immobilie und keine

Verpflichtung der Verkäufer akzeptieren.

§ Wenn Gefühl und Übereifer den Sachverstand ersetzen

Interessant ist die Geschichte eines Rechtsanwaltes, der ein Wohn- und

Geschäftshaus geerbt hatte. Voller Stolz berichtete er mir, dass er

innerhalb von wenigen Tagen dieses Objekt selber zu einem Kaufpreis von

immerhin E 700.000 verkauft hat, ohne die Hilfe eines Fachunternehmens

in Anspruch zu nehmen. Das gleiche Haus wurde einige Wochen später von

dem Erwerber für EURO 1 Mio. weiterverkauft. Hier wird deutlich, dass ein

unüberlegter schneller Verkauf fatale Folgen haben kann.

Anderenfalls: Der Versuch, erst einmal einen unrealistisch hohen Kaufpreis

durchzusetzen, und wenn dieses nicht gelingt, den Verkauf durch

schrittweise Preiskorrekturen erreichen zu wollen, ist realitätsfern und

beeinträchtigt das Verkaufsergebnis. Denn Kaufinteressenten beobachten

des Marktgeschehen - und wo einmal Preise gesenkt wurden, werden dann

immer weitere Zugeständnisse verlangt.

Diese Erfahrung zeigt, wie wichtig es ist, beim Immobilienverkauf

unbedingt eine realistische Kaufpreisforderung, die dem Marktwert

 entspricht, zu nennen, um ein gutes Verkaufsergebnis zu erzielen.

 

Es ist eine durch Erfahrung gesicherte Erkenntnis, dass bei

Kaufpreisverhandlungen, denen überzogene Kaufpreisvorstellungen

zugrunde liegen, erheblich schlechtere Ergebnisse erzielt werden als bei

Preisgesprächen, die auch realistischen Forderungen basieren. Dabei

mussten dann Kaufpreisverhandlungen häufig nicht gerührt werden.

 

Auch auf der Verkäuferseite kann es vorkommen, dass Uneinigkeit über den

 Kaufpreis besteht. Dies ist häufig der Fall bei Erbengemeinschaften.

 

Besonders schwierig ist der Verkauf einer Immobilie aus dem Eigentum von

Eheleuten, die in Scheidung leben und nicht miteinander sprechen wollen.

Hier kann - bei Wahrung der Diskretion - durch einen sachlich orientierten

Vermittler ein Verkaufsergebnis erzielt werden, das allen gerecht wird und

nicht zu weiteren Zerwürfnissen führt.

 

             

§ Gutachter und Wertermittlung

Häufig werden mit Wertermittlungen - auch sehr renommierter Gutachter -

als Begründung von Kaufpreisforderungen vorgelegt. Diese orientieren sich

an dem Sach- und Ertragswert. Bei eigengenutzten Wohnimmobilien steht

der Sachwert im Vordergrund. Dass dieser nicht immer dem Marktwert

entspricht, zeigt sich an dem Beispiel eines außergewöhnlich luxuriös

ausgestatteten Reihenhauses in schlechter Lage. Der hohe Sachwert ist

ohne Zweifel gegeben. Käufer, die dieses akzeptieren, finden sich aber -

eben wegen der Lage - nicht.

 

                  

§ Gibt es nur Wertsteigerungen?

Dass der Wert von Immobilien steigt, wird allgemein als Automatismus

angesehen. Da es sich aber um ein Marktgeschehen handelt, trifft dies zwar

häufig, aber doch nicht immer zu. Denn der Wert von Immobilien kann

auch sinken: Unter anderem, weil sich die Lage durch nicht beeinflussbare

Faktoren erheblich verschlechtert hat, oder weil der Baustil einer Immobilie

überholt ist.

Ein Wertverfall kann natürlich auch dann eintreffen, wenn sich die

Bausubstanz durch Mängel oder fehlende Pflege verschlechtert hat.

§ Erst  verkaufen - dann neu orientieren

Der Wunsch, zeitgleich eine Immobilie, z. B. eine Eigentumswohnung zu

verkaufen und ein Haus zu erwerben, ist kaum zu erfüllen. Es ist bitter,

wenn im Vertrauen auf den guten Verkauf einer "Altimmobilie" und unter

Berücksichtigung guter (evtl. unrealistischer) Erlöse beim Kauf einer

größeren Immobilie Verpflichtungen eingegangen worden sind, die nicht

erfüllt werden können. Auch so wird mancher Verkauf leider zum

Notverkauf.

 

           

§ Nach Vertragsabschluß kommt guter Rat zu spät

Mit der Eigentümerin eines größeren Mehrfamilienhauses habe ich in

Auftragsverhandlungen gestanden, die diese, wie sich herausstellte, nur

geführt hat, um von mir bestätigt zu bekommen, dass der von ihr bereits

mit einem Interessenten vereinbarte Kaufpreis marktüblich ist. Daraufhin

wurde ein Kaufvertrag abgeschlossen, an dessen Zustandekommen ich

nicht beteiligt war. Einige Wochen später hat mich diese Verkäuferin um

Hilfe gebeten, weil ihr vertragserfahrener Käufer in den Kaufvertrag

bewusst unrichtige Sachverhalte hat aufnehmen lassen, wovon ich dringend

abgeraten hätte. Hierdurch haben sich für die Verkäuferin erhebliche

Schwierigkeiten und eine Kaufpreisminderung ergeben. Im nachhinein

helfen konnte ich leider nicht mehr.

§ Viele Interessenten kaufen grundsätzlich über einen Makler

Viele potentielle Immobilienkäufer scheuen sich, direkten Kontakt zu

privaten Anbietern aufzunehmen. Sich dagegen unverbindlich bei einem

Makler über verschiedene Angebote zu informieren, ist erheblich einfacher

und ökonomischer, als zahlreiche Eigentümer anzusprechen. Und weil der

Interessent sich bei einem seriösen Vermittler über mehrere Objekte

gleichzeitig informieren kann, ist die Wahrscheinlichkeit größer, die

gewünschte Immobilie zu finden. Für den Verkäufer aber bedeutet dies,

dass auch seine Immobilie schnellstmöglich einen neuen Eigentümer

bekommen kann.

Erst kürzlich habe ich ein teures Objekt vermittelt, das der Eigentümer -

vor meiner Beauftragung - selber inseriert hatte. Der Käufer reagierte auf

diese Anzeige nicht und hat sich erst aufgrund meiner Insertion mit dieser

Immobilie beschäftigt.

Als ich hierüber mit dem Käufer gesprochen habe, erklärte dieser, dass er

bei seiner Immobiliensuche Privatanzeigen grundsätzlich nicht

berücksichtigte. Als einen Grund nannte er die Befürchtung, dass sein

Kaufwunsch allgemein bekannt werde. Zum anderen beklagte er, dass er

von privater Seite nur sehr schwer ausreichende und sachliche

Informationen erhalten habe.

 

             

§ Die Objektunterlagen

Unterschätzt wird von privaten Verkäufern, wie wichtig es ist, im

entscheidenden Verhandlungsstadium alle notwendigen Unterlagen greifbar

zu haben. So nimmt bei mir die eigentliche Verkaufsvorbereitung einen sehr

großen Raum in Anspruch. Erst hierdurch ist es möglich, kurzfristig

Beurkundungen durchzuführen. Eine einmal getroffene Kaufentscheidung

muss schnell umsetzbar sein und in die notarielle Beurkundung münden.

Häufig kommen vorbereitete Kaufverträge nach längeren Ferien oder

Dienstreisen nicht mehr zustande, weil das Kaufinteresse sich neu

orientiert, wenn durch ein wie auch immer geartetes Hin und Her der

Kaufwunsch nicht schnell genug realisiert werden kann.

§ Das aussagefähige Verkaufsexposé

Nach meinen Erfahrungen ist dringend anzuraten, dass beim Verkauf einer

Immobilie ein optimales Verkaufsexposé zur Verfügung steht. Eigentlich ist

es gar nicht so schwierig, eine Immobilie, z. B. eine Eigentumswohnung

oder ein Einfamilienhaus, gut zu beschreiben, zumal wenn man selber

jahrelang dort gewohnt hat. Tatsächlich jedoch gehört hierzu sehr viel

Übung, insbesondere dann, wenn die Darstellung schriftlich erfolgen soll.

 

Hier sind nicht nur sprachliche Fähigkeiten gefordert, sondern auch sehr

gute Kenntnisse der Örtlichkeiten und der verschiedenen Bauweisen, nicht

zuletzt auch Kenntnisse über zu beachtende Rechtsverhältnisse. Zudem soll

ein Verkaufsexposé informativ und ansprechend gestaltet sein.

 

In einem Verkaufsexposé dürfen keine unzutreffenden Angaben enthalten

sein. Die Objektbeschreibung muss die in Frage kommenden Käufer

zielgerichtet ansprechen. Das muss von vornherein in allen Aussagen, die

über das zu verkaufende Objekt erfolgen, berücksichtigt werden.

Mit einem Verkaufsexposé, das die Interessenten nach einer Besichtigung

 erhalten, festigt sich das Interesse und regt zu einer weiteren

Beschäftigung mit der besichtigten Immobilie an.

Vielfach kommt ein Verkauf nicht zustande, weil wichtige Fragen während

einer Besichtigung nicht beantwortet werden können. Auch dieses ist

weitgehend auszuschließen, wenn ein gutes Verkaufsexposé vorhanden ist,

das sorgfältig und professionell ausgearbeitet wurde.

§ Eine Frage, die immer kommt:

"Warum verkaufen Sie?"Jeder Interessent, der sich ernsthaft mit dem

 Ankauf einer Immobilie beschäftigt, wird über kurz oder lang die Frage

stellen: "Warum erfolgt der Verkauf?" Aus Gründen, die etwa gegen das

Objekt sprechen? Oder offenbart sich eine wirtschaftliche Schwäche, die in

 Verhandlungen ausgenutzt werden kann?

Es ist einfach zwingend, auf die Frage nach dem Verkaufsgrund eine

schlüssige Antwort geben zu können. Sollte ein Verkauf tatsächlich

aufgrund von wirtschaftlichen Problemen notwendig sein, dann ist es

hilfreich - und ein erfahrenes Maklerunternehmen kann hierbei unterstützen

 - rechtzeitig mit den beteiligten Banken zu verhandeln und eine Einigung

herbeizuführen, die den Zeitrahmen für einen freihändigen Verkauf festlegt.

So können erhebliche Vermögenswerte gerettet werden.

 

 

                     

§ Die besten Voraussetzungen für ein gutes Verkaufsergebnis

Wenn Sie den Verkauf Ihrer Immobilie planen, so ist das ernsthafte und

zielgerichtete Vorgehen von entscheidender Bedeutung. Auch Sie als

Verkäufer sind gefordert, einen Beitrag zur Ausgewogenheit der beteiligten

Interessenten zu leisten.

 

Viel Erfolg wünscht Ihnen

 

 H.J.K.- Immobilien H.-Jürgen Korbmacher + Team